
Über die Initiative
Es soll ein klassenübergreifender Dialog initiiert werden und es sollen daher Impulse für eine postbürgerliche und sozial gerechtere Gesellschaft im Sinne von transclasse gesetzt werden. Sie möchte z.B. sowohl Menschen mit akuten Habitus-Struktur-Konflikten ansprechen als auch u.a. Bildungsbürger*innen & First-Gen-Academics zum gemeinsamen Austausch anregen, um das Beste aus allen sozialen Welten zusammenzufügen.
Nicht nur Bourdieu sieht bei bildungsbürgerlich geprägten Menschen Kunst- und Kulturverständnis und bei WCPC (working class poverty class) eine ausgeprägte Ehrlichkeit und Solidarität, wobei selbstredend Ausnahmen die Regeln bestätigen und genannte Eigenschaften grundsätzlich bei allen Individuen ausgeprägt sein können.
Wieso die Stärken diverser Milieus nicht für zukünftige Generationen kombinieren und die Klassendifferenzen im KI-Zeitalter somit bei Seite schieben, da ja auch "Herrschende" mit sozialem Sinn genauso wie "Beherrschte" mit diesem, oft unter der weiter wachsenden Spaltung leiden?
Eine der zwei tragenden Säulen der Initiative ist die Forschung zur Klassenliteratur – daher werden Besucher*innen der Homepage künftig auch Leseempfehlungen und Reflexionsimpulse rund um diesen Themenbereich finden. Ferner werde ich als Initiator auch von meiner eigenen Habitus-Transformation, so weit erfolgt und fortgeschritten, berichten, was wiederum die zweite Säule darstellt.
Natürlich kann sich dieser Initiative auch auf Anfrage hin angeschlossen werden. Gerne könnt ihr mir hierfür eine Kontaktanfrage via E-Mail senden.
